Inklusionsschule

Einführung

Jedes Kind hat das Recht darauf, an der wohnortnahen Schule unterrichtet zu werden. Diese Herausforderung nehmen wir im Prozess unserer inklusiven Schulentwicklung an.

„Ein Ziel ohne Plan ist und bleibt nur ein Wunsch“

 

Aufgrund wechselnder schulischer Bedingungen entstand in der Vergangenheit der Wunsch nach einem Prozess der Veränderung an unserer Schule.
Somit machten wir uns auf den Weg, um uns im Rahmen der Schulentwicklung neue Ziele zu setzen. Wir wollen den Bedürfnissen der Schülerschaft gerecht werden, die Arbeitsweisen der Lehrerschaft bündeln und unsere pädagogischen, didaktischen und methodischen Ziele transparent machen.
Infolgedessen sind wir in die interne schulische Vernetzung gegangen, um gangbare Wege der Umsetzung im Verständnis der sonderpädagogischen Herausforderungen unserer Schule zu entwickeln.
Wir als Schule wollen im Rahmen unserer Möglichkeiten einen Lernort schaffen, an dem alle Kinder unabhängig von ihren Kompetenzen lernen und sich entwickeln können und welcher sowohl Schülern, Eltern als auch Lehrern Anhaltspunkt und Orientierung bietet.

Was bedeutet der Begriff Inklusion?

Alle Menschen haben die gleichen Rechte. Keiner wird aufgrund einer körperlichen, geistigen oder sozialen Einschränkung ausgeschlossen. In einem inklusiven Schulsystem wird das gemeinsame Leben und Lernen von Menschen ohne und mit Behinderung zur Normalform.

Wer sind unsere Adressaten?

An unserer Schule werden im Rahmen der Inklusion Schülerinnen und Schüler mit den Förderschwerpunkten Sprache, Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Hören, Sehen, geistige Entwicklung und Autismus unterrichtet.

Was bedeutet dies konkret an unserer Schule?

  • Unterrichtliche Maßnahmen
    • Differenzierung und Individualisierung (z. B. Förderpläne, Förderstunden, Konzentrations- und/oder Verhaltenstraining)
    • Soziales Lernen (z. B. Gewaltprävention, Schulversammlungen)
    • Hilfmittel (z. B. Lärmschutzkopfhörer, vorstrukturierte Arbeitsplätze, Laptops)
    • Förderpläne (Kooperation mit Erziehungsberechtigten, Therapeuten und Jugendhilfeeinrichtungen)
    • Classroom-Management (z. B. Rituale zur regelmäßigen Rhythmisierung des Unterrichts, Token-Systeme, Ruhezone)
    • Leistungsbeurteilung (z. B. Notenaussetzung, lernzieldifferente Leistungserhebungen)
    • Proaktive Maßnahmen/Entlastung (z. B. geschützte Pause, Auszeitplan)
  • Räumliche und personelle Ausstattung
    • Einzeltische für jeden Schüler
    • Klassenzimmerausstattung: Whiteboard, Dokumentenkamera, Beamer und Computer
    • Schülerlaptop (bei Bedarf)
    • angepasste und differenzierte Lernmittel
    • Individuelle Schulbegleitungen
  • Kooperationspartner / Unterstützung und Beratung
    • Sonderpädagogisches Förderzentrum (Katharina-Fischer-Schule)
    • Schulbegleiter/Integrationshelfer
    • MSD (Mobiler sonderpädagogischer Dienst)
    • Jugendhilfeeinrichtungen (heilpädagogisches Kinderheim Langenpreising, Josefsheim Wartenberg)
    • Ergotherapie direkt an der Schule
    • Jugendsozialarbeit an der Schule
    • Förderlehrer an der Schule
    • Inklusionsbeauftragter
    • AsA (Alternatives schulisches Angebot)

Noch Fragen?

Wir würden uns freuen, wenn sie mit uns bezüglich offener Fragen in Kontakt treten.